Kurs: Farben machen wie die Alten Meister – nächstes Kursdatum noch offen (verschoben)

Entdecke die überragende Wirkung selbstgemachter Farben in Räumen und auf Gemälden.
Mache deine Farbe mit Bindemitteln und Pigmenten wie die Alten Meister und erfahre deren Kraft und Schönheit.
Ob Hochhaus, Einfamilienhaus, ob auf Decken oder Wänden, als Kunst, mit dekorativen Techniken – erlebe, wie einfach es ist, mit deinen Farben zu malen und bringe mit malerischen Qualitäten Seele in deine Projekte. Was immer einem umtreibt, ob man bauen will. Kunstwerke erschaffen, sich als Handwerker weiterbringen oder als Architekt die eigenen Farben herstellen möchte: Jeder/Jede kann seine eigene Farbe machen!

Viele der Kursteilnehmer wünschten sich etwas eiungehender mit einzelnen Farben befassen zu können, mehr Zeit zu haben um mit den Farben malen zu können und sie so kennenzulernen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden den Kurs neu über 2 Tage zu führen. Die Inhalte bleiben mehr oder weniger gleich.

Die eigenen Farben machen siehe auch der «EARTH COLOR CIRCLE» der die Basis unseres Kurses Darstellt

Beschränkte Plätze, bitte schnell anmelden: Weitere Informationen

falls Sie für den Kurs schon angemeldet sind, werden wir Sie kontaktieren

Anmeldung unter: anfrage@feinraum.ch

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch am Telefon: 043 333 98 29

11./25. März 2020: Einführungsseminar Geobiologie

Geobiologische Störfelder, Wasseradern, erdmagnetische Felder oder Kraftorte zu «muten» gehört schon seit Jahrzehnenten zum feinraum-Einmaleins.
Man verbindet das gerne mit etwas Mystischem, fast Magischem. «Oh wow. Der Rutengänger findet da unsichtbare Dinge…» Das ist es aber gerade nicht.
In zahlreichen Kursen haben jeweils fast alle Probanden sowohl Kraft- als auch Störfelder gefunden und dies ausschließlich mit der eigenen Körperwahrnehmung, also ohne Pendlerwerkzeuge. Das sagt uns: Es handelt sich bei den Kraft- wie bei den Störfeldern um etwas, das wir eigentlich immer wahrnehmen, uns dessen aber kaum bewusst sind und schon gar nicht wissen, wie damit umzugehen ist.

Der Kurs zeigt dir, ob du dich dafür eignest. Aber auch, wenn du nicht Radiästhet werden möchtest, hilft dir das Seminar, Dinge, die du in deinen Lebensräumen vermeintlich wahrnimmst, klar zu verstandorten.

Beschränkte Plätze, bitte bis am 25.02.2020 anmelden: Weitere Informationen

Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch am Telefon: 043 333 98 29

Besprechen Sie Ihr Projekt mit uns am runden Tisch! Jeden ersten Donnerstag im Monat ab 15 bis 19 Uhr.

Der Runde Tisch – so kommen Sie zu “feinräumen“:

Ob Architekt, Privatkunde, oder anderweitig Interessierter, setzen Sie sich mit Ihren Plänen und Ideen zu uns an den Werkstatttisch und tauchen Sie mit uns in einen Kosmos von Möglichkeiten für fast jede Anwendung. Erkunden Sie alle denkbaren Varianten, Ihre Umsetzung und allfällige Kosten.

Jeden ersten Donnerstag-Nachmittag im Monat von 15 bis 19 Uhr in ungezwungener Werkstattatmosphäre umgeben von ungezählten Mustern von Farben, Verputze und Holzbehandlungen für Wand Decke und Boden.

Die Gespräche sind kostenlos.

Ihre Anmeldung erbitten wir via E-Mail bitte bis 17 Uhr am Vortag unter anfrage@feinraum.ch

(Wir sind nur da, wenn Anmeldungen vorliegen!)

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

 

 

 

 

Reversible Farben verursachen keine Schäden und halten ewig

Dorfstrasse Hirzel reversible Farben

Mit den allerletzten warmen Tagen konnte, kurz vor dem Winter 2016, die Malerrenovation fertiggestellt werden. Sowohl für die Ölfarben als auch für den Kalk braucht es Temperaturen von über 5 Grad in der Nacht, damit diese noch trocknen und aushärten können.

Unsere Aufgabe bestand in einem Befund mit Analyse der Untergründe. Daraus entwickelte sich dann eine Begleitung, Farbgestaltung und Farbenherstellung.

Wir trafen auf eine sehr alte, vollkommen spröde Acrylfarbe am Riegel. Sie sollte sandgestrahlt werden. Ein Muster aber zeigte, dass das Holz darunter dabei wohl zerstört worden wäre. So wurden alle nicht ursprünglichen Bauteile gestrahlt, während man die historischen von Hand vollständig freigelegen musste. Danach folgten auf Riegel, Dachuntersicht und Fenstereinfassungen eine Standölgrundierung und zwei Standölfarbe-Anstriche. Wir fertigten diese fast ohne Füllstoffe aus 50-jährigem Standöl; damit ist sie sehr schlank. Eine solche klassische Malerölfarbe, wie sie in deutschsprachigen Gebieten immer gebräuchlich war, bildetet sich mit der Zeit durch die Einwirkung von UV- Licht langsam zurück. Deshalb muss gelegentlich mit dem Öllappen «aufgeölt» werden. Macht man das, bevor sich rohe Stellen am Holz zeigen, ist das sehr kostengünstig und kann endlos wiederholt werden, ohne dass je die Farben entfernt werden müssen. Wenn man will, kann man mit regelmässigem Nachölen ein weiteres Anstreichen völlig vermeiden. Im Renovationsfall laugt man die Farbe mit etwas Soda im Wasser an und streicht dann neu.

Da eine solche Ölfarbe nicht abblättert und zudem voll dampf-diffusionsfähig ist, geht auch das Holz darunter nicht kaputt. Damit entspricht sie genau unseren Vorstellungen von einer reversiblen Farbe.

Heutige Ölfarben hingegen sind so dick, wie es die Kunstharze sind und neigen ebenso zum Abblättern wie diese. Eine Renovation bei abblätternder Farbe ist sehr aufwändig  –  Hätte nun also der Maler, der vor vielen Jahren die Acrylfarbe gestrichen hat, eine traditionelle schlanke Malerölfarbe genommen, wäre das ganze Sandstrahlen und Abschleifen und Freilegen gar nie nötig gewesen!

Die Fassade wurde mit unserer Kalkwandfarbe 315 und einer Zugabe von Quark dreimal nass in nass mit der Bürste gestrichen.

 

Handwerk: Abschmecken, abstimmen, mischen, rühren – aus der Farbenküche

Farben müssen stimmen. Für den «feinraumgestalter» ist das wie ein feines Menü, das er abschmecken soll. Da kommt eine Prise von einem- und eine von einem anderen Pigment dazu, bis es eben stimmt. Der grosse Vorteil: Es gibt nicht einfach ein paar Farbtöne aus einem Fächer, nein, hier ist einfach alles möglich.

Natürlich macht man das meist vor Ort. Die Räume sind ja sozusagen das feine Menü was dann da vor- und um einem herum entsteht, ganz anders, als wenn die Farbenwahl in einem entfernten nüchternen Büro geschieht steht man hier mittendrin und sieht genau was bei jedem Mischschritt geschieht.  Diese Art Farben zu mischen macht auch Laien den Zugang zu Farbe viel einfacher, da man ja sieht – pardon, “schmeckt“, ob das Gericht gelingt.

Wichtig ist das vor allem dann, wenn Farben einem für lange Zeit Freude bereiten sollen. Was unsere natürlichen Farben und Verputze ja auch können. Sie verleiden nicht so schnell. Dafür müssen Sie aber mit grosser Sorgfalt ausgesucht und zusammengestellt werden, und da zählen oft die feinsten Nuancen (die man übrigens auf Abbildungen, wie die in unserer Homepage gezeigten, zwar ahnen aber kaum wirklich sehen kann).

Unsere Räume sind wie die Instrumente im Konzert unseres Lebens, und die müssen richtig gestimmt sein! Ein Konzert mit einem falsch gestimmten Instrument ist denn auch ein misslungenes Konzert. Genauso verhält es sich mit den Räumen auch. Und wenn diese dann auch noch mit sorgfältig ausgewähltem Naturmaterial harmonisch wirken, dann heisst es: Lang lebe die Farbe!

Wir wünschen euch viel Spass, grossartige Inspirationen, Freude und vor allem einen geschärften «Farbenfrohsinn»

 

siehe auch: Handwerk: Farbgestaltung ganzheitlich, nachhaltig, natürlich und unendlich schön

und: Handwerk: Die Rückkehr des Malerischen in die Architektur. Oder gibt es noch Malerei am Bau?